Germeringer JU besucht Gymnasien
Janisch: „Man kann schon ein wenig stolz sein“
Germering – Gute Ausstattung, gutes Nachmittagsbetreuung, aber zu wenige Lehrer – dieses Bild konnte die Junge Union Germering bei Besuchen an beiden Germeringer Gymnasien gewinnen. „Wir wollten wissen, wo konkret die Probleme beim G8 und dem kommenden doppelten Abiturjahrgang liegen“ so Germerings JU-Chef Fabian Janisch. In Gesprächen mit den beiden Direktoren Dr. Robert Christoph (Max-Born-Gymnasium) und Georg Gebhard (Carl-Spitzweg-Gymnasium) informierten sich die Mitglieder der Jungen Union über aktuelle Probleme der Bildungspolitik.
Zwar bekräftigten beide Schulleiter, dass bei zusammen genommen 2300 Schülern insgesamt 215 Lehrer zu wenig seien. Auch seien noch Nachbesserungen und Anpassungen beispielsweise beim Lehrplan zu bewältigen. Janisch: „Dennoch ist es eine Chance, ein Jahr früher das Abitur ablegen zu können! Auf dem Arbeitsmarkt einer globalisierten Welt kann es beim Berufseinstieg auf jedes Jahr ankommen!“ Dennoch bekräftigten die Direktoren Gebhard und Dr. Christoph, dass ein Gymnasium nicht primär Berufs-, sondern insbesondere Allgemeinbildung vermitteln müsse.
Besonders wichtig sei zudem eine Atmosphäre, in denen sich Schüler wohlfühlen können. Dies gelänge, indem die Schüler ein breites Angebot außerhalb des „klassischen“ Unterrichts vorfinden würden, von speziellen Aufenthaltsräumen bis hin zu Theatergruppen. Auf das größte anstehende Problem, den doppelte Abiturjahrgang 2011, „sind wir gut vorbereitet“, geben sich beide Direktoren überzeugt. Unsicher sei hingegen die Situation an den Universitäten. „Da muss der Wissenschaftsminister Heubisch noch nachlegen“, so Janisch. Weitere Plätze für zukünftige Studierende müssten geschaffen und sichere Investitionen für die Zukunft getätigt werden.
Besonders beeindruckt zeigten sich die JU-Mitglieder von der modernen Schulausstattung. Festinstallierte Beamer in den Klassenräumen und digitale Vertretungspläne via Flatscreens in der Aula zeigten im Vergleich zu anderen Schulen eine besondere Ausstattung und seien – nach den Berichten der beiden Direktoren – vor allem der Finanzierung durch das Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) und der Unterstützung durch den Landkreis zu verdanken. Janisch: „Man kann als Germeringer schon ein wenig stolz darauf sein, zwei solch gute Gymnasien am Ort zu haben.“



